Alexej Georgewitsch Jawlensky 
* 25.3.1864 in Torschok 
15.3.1941 in Wiesbaden 

bearbeitet von Markus Feizlmayr (Quelle: Kindler's Malereilexikon) 


 
 
wo gelebt

regelmäßige Sommeraufenthalte: 
         europäisches Ausland D's, 
         Italien, Frankreich, Rußland 
1908 Murnau, 
1911 Prerow an der Ostsee

1921 Wiesbaden, 
          Düsseldorf, 
          Wuppertal, 
1911 Herbst Paris, 
1914 St-Prex am Genfer See, 
1917 Zürich, 
         Braunschweig, 
         Pasadena, 
1918 Ascona,
  - 21
1924 USA
 

 

Biografische Eckdaten

1896 Umzug nach München 
1914 Ausweisung aus Deutschland
1929 Arthritisbefall > Lähmung
1938-41kein Malen mehr möglich
 
 
 

Elternhaus, Familie
Sohn adliger Eltern 
 
 
 
 
 
 

 

 
Beruflicher Werdegang

Offizierslaufbahn:
Kadettenschule, Militärakademie, Abschluß als Hauptmann, Kunstakademie in Torschok

bis1899 Studium an der Azbé-Malschule in München
      1909 Gründung  der  "Neue Münchner Künstlervereingung" mit Kandinsky
      1912 Mitglied   des   "Blauen Reiters"
      1924 mit Kandinsky, Feininger und Klee Austellung in Amerika "The Blue Four"
 

Freundschaften, geistige Verwandtschaften
     Wassily Kandinsky (Mü), 
     Marianne von Werefkin (Tor, Mü), 
     Franz Mark (Mü), 
     Emmy Galka Scheyer (Zü)

1908 Malermönch Verkade > Kreis der Nabis (Pa)
1911    Treffen mit Matisse in Paris
 

 
Wichtige Bilder

Der Buckel
Mädchen mit Pfingstrose
Die weiße Feder
Heiligengesicht
 

Themen, Techniken, Charakteristika

Stilentwicklung Anfangs Einfluss von Cézanne, Van Gogh

1905 Stilleben mit kräftigen Farben
1910 Steigerung der Farben + dunkle Konturen
1912 erste gewaltige Köpfe
1913 Aufgabe des quadrat. Formats, zugunsten schmaler höherer Formate
1914 "Variationen über ein landschaftliches Thema" > Das gesehene als Anregung zum Abstrakten
1917 Focus: Gesicht, noch porttraithaft
1934 die Meditationen: ein Cyclus 

Öl, kleine Formate; quadratisch; im Zentrum der Arbeit: die Farben;

konsequente verfolgung von einem zentralen Thema über Jahre hinweg:
stilisierte konstruktivistischer Darstellungsweise gemalter Köpfe: Gerüst des Gesichtes wird zum Zeichen des Doppelkreuzes, hinter dem die Farben ein unheimliches Eigenleben beginnen

»Kunst ist Sehnsucht zu Gott«